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Bioheizöl als Brennstoff

Einsatz von Bioheizöl

Mit der Entwicklung von Bioheizöl haben Heizgeräteindustrie und Mineralölwirtschaft gemeinsam einen weiteren Schritt für die Zukunftsfähigkeit flüssiger Brennstoffe getan.

Um sicherzustellen, dass die vorhandene Ölheizungstechnik auch mit Bioheizöl störungsfrei funktioniert, betreiben IWO und Gerätehersteller zahlreiche Ölheizungen im Praxistest mit unterschiedlichen Biobrennstoffmischungen. Hinzu kommen umfangreiche Laboruntersuchungen.

Forschung an Bioheizöl

Test am Aachener Oel-Wärme-Institut zur Lagerungsstabilität von Bioheizöl.

Mineralölwirtschaft, Heizgeräteindustrie, Tank-, Additiv- und Komponentenhersteller führen gemeinsam zahlreiche technische Projekte sowie umfangreiche Feld- und Laborversuche zur Klärung anwendungstechnischer und produktspezifischer Fragestellungen durch.

Bioheizöle durchlaufen zudem auch umfangreiche Untersuchungen in Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Feldanlagen. Unter anderem konzentrieren sich die Tests auf die Lagerungsstabilität von Heizöl mit unterschiedlichen Anteilen aus nachwachsenden Rohstoffen.

Ergebnisse

An den bislang gewonnen Ergebnissen aus den Feld- und Laborversuchen können folgende Erkenntnisse und Empfehlungen abgeleitet werden:

  • Kathodische Korrosionsschutzsysteme mit einem wässrigen Elektrolyten sowie nicht aushärtende Tankanstriche sind nicht tauglich für Bioheizöl. Denn diese Korrosionsschutzmaßnahmen enthalten Wasser und Bestandteile, die durch das Bioheizöl ausgetragen werden können.
  • Bioheizöl sollte eine speziell abgestimmte Additivierung enthalten, die unter anderem die Stabilität des Bioheizöls bei der Lagerung erhöht.
  • Ölversorgungsleitungen sollten als Einstrangsystem ausgelegt sein, damit nur die Heizölmenge zum Brenner gefördert wird, die auch verbrannt wird. Der Brennstoff wird dadurch nicht unnötig durch Umwälzung beansprucht.