Feldanlagen
Bei der Einführung einer neuen Heizölsorte wie Bioheizöl ist der störungsfreie Betrieb der im Markt befindlichen Ölheizungen am wichtigsten. IWO betreibt daher 17 Feldanlagen mit Bioheizöl im Raum Aachen und Hamburg. Diese bilden sowohl auf dem Gebiet der Gerätetechnik als auch im Bereich der Öllageranlagen den gegenwärtigen Ölheizungsbestand im Markt ab.
Projektziel
Ziel ist es, anwendungstechnische und produktspezifische Erkenntnisse für den Einsatz von Bioheizöl zu sammeln sowie die Betriebssicherheit der Ölgeräte für Bioheizöl zu untersuchen. Weiterhin soll der Einfluss auf Anlagenkomponenten und deren Kunststoffteile in Pumpen, Filtern, Zuleitungen, Öltanks etc. überprüft werden. Gleichzeitig wird die Effizienz der Ölgeräte ermittelt.
Seit März 2006 wird untersucht, wie sich Mischungen aus schwefelarmem Heizöl mit bis zu 5 Volumenprozent Pflanzenöl beziehungsweise mit bis zu 20 Volumenprozent Fettsäuremethylester (FAME) im Langzeitbetrieb über mehrere Heizperioden in gängigen Ölanlagen im Bestand verhalten.
Projektergebnisse bis August 2011
Alle 17 Feldanlagen laufen störungsfrei. In den letzten Jahren wurden mit den Feldanlagen die Grenzbereiche der Betriebssicherheit ausgelotet.
Die Erkenntnisse aus diesen Untersuchungen wurden bei der Erarbeitung der DIN SPEC 51603-6 berücksichtigt. In dieser Vornorm sind charakteristische Eigenschaften für alternative Heizöle festgelegt, deren Einhaltung einen reibungslosen Ölanlagenbetrieb erwarten lassen.



