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Broschüre KWK-Offensive

Hessen

Broschüre KWK-Offensive

Mecklenburg-Vorpommern

Broschüre KWK-Offensive

Nordrhein-Westfalen

Broschüre KWK-Offensive

Rheinland-Pfalz

Link

Website des Mineralölhandels

www.oel-kwk.de

KWK-Offensive in den Bundesländern

Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage (KWK-Anlage) bzw. Mini-Blockheizkraftwerk (BHKW)

Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen (KWK-Anlagen) werden auch als Mini-Blockheizkraftwerke (BHKW) bezeichnet.

Heizöl intelligent nutzen − unter diesem Motto haben Mineralölhandel, IWO und Gerätehersteller in verschiedenen Bundesländern eine Offensive für Kraft-Wärme-Kopplung gestartet.

Mit einem Mini-Blockheizkraftwerk (BHKW) kann gleichzeitig Strom und Wärme dezentral und sehr effizient erzeugt werden. Der Betrieb von solchen Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen ist wirtschaftlich, wenn ein konstanter und ausreichend hoher Wärmebedarf vorhanden ist.

Nutzen beispielsweise Besitzer größerer Immobilien und Gewerbetreibende diese Technologie, können sie dazu beitragen, den Primärenergiebedarf zu reduzieren und das Klima zu schützen. Gleichzeitig machen sie sich unabhängiger von den Energiemärkten, da sie Strom und Heizwärme einfach selbst erzeugen. Deshalb unterstützt die Mineralölwirtschaft in verschiedenen Bundesländern die Verbreitung dieser Technik mit einem eigenen Förderprogramm.

Fördergeld für Kraft-Wärme-Kopplung

Fachbroschüre der KWK-Offensive

Broschüre „Heizöl intelligenter nutzen“

Kern der KWK-Offensive ist die finanzielle Förderung für den Einbau und Betrieb von Mini-BHKW durch den regionalen Mineralölhandel. Im Rahmen einer Kooperation mit den BHKW-Herstellern Senertec und Giese, den Regionalverbänden des Mineralölhandels und IWO bezuschussen Mineralölhändler die Anschaffung eines Öl-Mini-BHKW.

In einigen Bundesländern läuft die Aktion noch bis zum 30. Juni 2012. Dort gibt es bis zu 1.450 Euro für die Inbetriebnahme eines mit Heizöl betriebenen BHKW mit einer elektrischen Leistung von bis zu 30 kW.

Die genannten Förderbedingungen und weitere Informationen zur Kraft-Wärme-Kopplung gibt es in der Broschüre „Heizöl intelligenter nutzen“ für jedes Bundesland, in dem die KWK-Offensive noch läuft.

In diesen Bundesländern läuft die KWK-Offensive auch in 2012 weiter:

  • Hessen (läuft bis 30.06.2012)
  • Mecklenburg-Vorpommern (läuft bis 30.06.2012)
  • Nordrhein-Westfalen
  • Rheinland-Pfalz

In diesen Bundesländern ist die KWK-Offensive in 2011 erfolgreich gelaufen:

  • Baden-Württemberg
  • Bayern
  • Berlin
  • Brandenburg
  • Hamburg
  • Niedersachsen
  • Sachsen
  • Sachsen-Anhalt
  • Schleswig-Holstein
  • Thüringen

Kraft-Wärme-Kopplung hat großes Potenzial

Energieexperten räumen der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) beachtliches Zukunftspotenzial ein. Kleine Öl-KWK-Anlagen mit bis zu 50 Kilowatt Leistung werden bereits seit Jahren erfolgreich in größeren Wohnobjekten, im produzierenden Gewerbe, in Krankenhäusern, Schwimmbädern oder Hotels eingesetzt.

Expertenmeinung
Jürgen Reinholz, Umweltminister Thüringen

Thüringens Umweltminister Jürgen Reinholz

„Die Verbesserung der Energieeffizienz ist eine der tragenden Säulen in der Klimaschutz- und Energiepolitik des Freistaats Thüringen. Die Kraft-Wärme-Kopplung hat bei der Energieerzeugung in Thüringen bereits einen hohen Stellenwert, der noch weiter ausgebaut werden soll."
(Auszug aus einer Rede auf der KWK-Tagung Thüringen am 29. September 2010 anlässlich des Startschusses zur KWK-Offensive Thüringen.)

Effizienzsteigerung bei der Stromerzeugung

Die Kraft-Wärme-Kopplung kann die Effizienz bei der Stromerzeugung deutlich erhöhen und so dazu beitragen, den Primärenergiebedarf zu senken. Der Primärenergiebedarf berücksichtigt neben dem Energiebedarf im Gebäude auch die zuvor für Förderung, Verarbeitung und Transport benötigte Energie.

Primärenergievergleich von Strom und Heizöl

Der Primärenergiebedarf berücksichtigt neben dem Energiebedarf im Gebäude auch die zuvor für Förderung, Verarbeitung und Transport benötigte Energie.

Insbesondere bei der Stromerzeugung in konventionellen Kraftwerken entstehen große Energieverluste. Konventionelle Kraftwerke erreichen einen Wirkungsgrad von durchschnittlich weniger als 40 Prozent. Das heißt, 60 Prozent der zur Stromerzeugung eingesetzten Energie gehen als Abwärme zum Beispiel über die Kühltürme verloren.

Im deutschen Strommix werden für die Bereitstellung einer Kilowattstunde (kWh) Strom 2,6 kWh Primärenergie aufgewendet. Ein Öl-Mini-BHKW setzt den Brennstoff dagegen zu rund 95 Prozent in Strom und Wärme um. Und in einer Kilowattstunde Heizöl stecken nur 1,1 kWh an Primärenergie.