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Ergebnisse des IWO-Experten-Workshops zum Bioheizöl am 20./21. Oktober 2010 in Hamburg

Abschlussbericht

Einsatz von schwefelarmem Heizöl mit biogenen Komponenten in Feuerungsanlagen

BDH-Informationsblatt Nr. 21

Praktische Tipps zum Einsatz von Heizölen mit FAME als Biokomponente

Infoblatt Bioheizöl

Bioheizöl: Flüssiger Brennstoff mit Potenzial, Informationen für die fachkundige Beratung

Artikel vom Brennstoffspiegel

Links

Forschungsprojekte zum

Einsatz von Bioheizöl

Bei der Verwendung von Bioheizöl mit Brennwerttechnik entfällt die

Neutralisationspflicht

Lieferanten von Bioheizöl

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Bioheizöl

Heizöltropfen Bioheizöl

Bioheizöl ist schwefelarmes Heizöl, dem mindestens 3 Volumenprozent eines flüssigen Brennstoffs aus nachwachsenden Rohstoffen beigemischt ist. Dies ist derzeit in der Regel Biodiesel. Die Bezeichnung für Bioheizöl ist laut Norm Heizöl EL A Bio. Dabei steht A für Alternativ.

Der Vorteil von Bioheizöl: Es kann zusätzlich dazu beitragen, den Bedarf an Mineralöl zu reduzieren, Treibhausgasemissionen zu senken und Ressourcen zu schonen. Entscheidend ist, dass Bioheizöl in möglichst effizienter Technik eingesetzt wird und dass die Rohstoffe nachhaltig produziert werden.

FAME als Biokomponente im Heizöl

Schwefelarmes Heizöl, FAME und BTL

Derzeit kommt meist Biodiesel, auch FAME genannt, als Biokomponente im Heizöl zum Einsatz.

Derzeit wird vor allem FAME als Biokomponente im Bioheizöl eingesetzt. FAME steht für Fatty Acid Methyl Ester (Fettsäuremethylester) und ist besser bekannt als Biodiesel. FAME wird in einer chemischen Reaktion aus Pflanzenölen wie Raps-, Sonnenblumen- oder Sojaöl und Methanol hergestellt. Es ist seinen Eigenschaften nach dem schwefelarmen Heizöl ähnlich.

Eine Mischung aus einem schwefelarmen Heizöl und einer Biokomponente wie FAME ist technisch relativ schnell und einfach herzustellen. Beide Komponenten sind in Deutschland in ausreichender Menge am Markt erhältlich. Bereits heute werden Bioheizöle mit einer FAME-Beimischung regional angeboten.

Welche Ölheizung eignet sich für Bioheizöl?

Nach Angaben der Geräteindustrie ist Bioheizöl mit bis zu fünf Prozent Bioanteil, das der DIN SPEC 51603-6 entspricht, in neuen Ölheizgeräten und Tanks sowie in den bestehenden Ölheizungen einsetzbar. Diese müssen dafür zumeist technisch nicht umgerüstet werden. Einzelne Gerätehersteller haben darüber hinaus ihre neuen Öl-Brennwertgeräte und Tanks für den Einsatz von Bioheizöl nach DIN SPEC 51603-6 mit bis zu zehn Prozent Bioanteil freigegeben.

Effizienz vor Bio

Die Steigerung der Energieeffizienz hat nach wie vor absolut Priorität − auch gegenüber der Verbreitung von Bioheizöl im Wärmemarkt. Denn nur mit einem Mix aus hocheffizienten Heiztechniken und erneuerbaren Energien können die deutschen Klimaschutzziele verwirklicht werden. Zudem stehen auch nachwachsende Rohstoffe nicht unbegrenzt zur Verfügung und dürfen deshalb nicht in ineffizienten Heizungen verschwendet werden.

Prognose des Bedarfs an Heizöl aus Mineralöl

Die Steigerung der Energieeffizienz sowie flüssige Brennstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen sichern eine langfristige Energieversorgung.

Biokomponenten müssen nachhaltig sein

Die Mineralölwirtschaft bekennt sich ausdrücklich zu den Zielen der Nachhaltigkeitsverordnung: Biokomponenten müssen nach anerkannten ökologischen und sozialen Standards produziert und zertifiziert worden sein. Wesentlich ist, dass der Einsatz von Biokomponenten in Bioheizölen unter Berücksichtigung des gesamten Produktionsprozesses zu einer Verringerung der Treibhausgasemissionen führen muss.