Hydraulischer Abgleich
Dieses Video zeigt, worauf es beim hydraulischen Abgleich ankommt. Denn die Ursache für eine ungleiche Wärmeverteilung in Gebäuden ist häufig ein fehlender hydraulischer Abgleich. Erhöhter Energieverbrauch und verminderter Wärmekomfort sind die Folgen.
Hydraulischer Abgleich ist Voraussetzung für Förderung durch KfW und BAFA
Ein hydraulischer Abgleich ist Voraussetzung für die Förderung der Heizungsmodernisierung durch die KfW. Auch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), zuständig für die Förderzuschüsse aus dem Marktanreizprogramm zur Nutzung erneuerbarer Energien (MAP), fordert den hydraulischen Abgleich. Die Abstimmung der Einzelkomponenten durch einen Heizungsfachmann ist aber nicht nur im Zuge einer Heizungserneuerung sinnvoll. Auch bei bestehenden Heizanlagen kann diese Maßnahme zu spürbaren Einsparungen beitragen.
Ungleiche Wärmeverteilung ohne hydraulischen Abgleich
Ein fehlender hydraulischer Abgleich ist die Ursache für eine ungleichmäßige Wärmeverteilung im Haus. Die Folge sind ein erhöhter Energieverbrauch und Komforteinbußen. Ohne Abstimmung werden nämlich die Heizkörper, die näher am Kessel sind, besser durchströmt als weiter entfernte. In mehrstöckigen Gebäuden kann dies dazu führen, dass die Heizkörper im Dachgeschoss nicht ausreichend warm werden.

Ohne hydraulischen Abgleich wird die Wärme im Haus ungleichmäßig verteilt: Die vom Heizgerät weiter entfernten Heizkörper werden nicht ausreichend warm, näher liegende sind dagegen überhitzt.
Untersuchungen belegen Wirtschaftlichkeit
Im Rahmen des OPTIMUS-Forschungsprojekts wurde ein Optimierungskonzept entwickelt, das als Computer-Software erhältlich ist. Die im OPTIMUS-Projekt eingebundenen Fachbetriebe errechneten mit Hilfe dieser Software die optimalen Einstellparameter für den hydraulischen Abgleich.




