Ölheizung und Solarthermie
Eine Ölheizung lässt sich sehr gut mit Solarthermie kombinieren. Solarthermie kann eine konventionelle Heizung zwar nicht ersetzen, aber oftmals sinnvoll ergänzen. So kann die Sonnenenergie neben der Warmwasserbereitung auch zur Unterstützung der Heizung genutzt werden.

Mit der Kombination aus einer Ölheizung mit Brennwerttechnik und Solarthermie können Wohngebäude ein gutes energetisches Niveau erreichen.
Komponenten einer Ölheizung mit Solarthermie
Um die Solarenergie auch noch nutzen zu können, wenn die Sonne nicht mehr scheint, brauchen Heizsysteme mit Solarthermie einen Wärmespeicher. Er ist das eigentliche Kernstück der Solaranlage. Dieser Trinkwasserspeicher muss die von den Solarkollektoren eingefangene Sonnenwärme möglichst lange bewahren und sollte daher immer gut gedämmt sein.
Das Ausdehnungsgefäß mit Drucksicherheitsventil sichert die Anlage bei Erwärmung vor zu hohem Druck und kompensiert das wechselnde Volumen der Wärmeträgerflüssigkeit. Das Rückschlagventil verhindert dass der Speicher auskühlt, falls die Temperatur im Kollektor unter die Temperatur des Brauchwasserspeichers sinkt.
Was bringt Solarthermie in unseren Breiten?
Mit moderner Kollektortechnik lässt sich der Energiebedarf für die Warmwasserbereitung im Sommer zu 100 Prozent durch eine Solaranlage decken. In den Übergangsmonaten kann die eingefangene Sonnenwärme zusätzlich die Raumheizung unterstützen.
In der Bundesrepublik beträgt die eingestrahlte Sonnenenergie 900 bis 1200 Kilowattstunden je Quadratmeter und Jahr. 75 Prozent davon werden in den Sommermonaten eingestrahlt. In dieser Zeit reicht die Sonnenenergie aus, um einen Haushalt mit Warmwasser zu versorgen.
80 Prozent des jährlichen Wärmeenergiebedarfs fallen jedoch in die Winterzeit, also genau dann, wenn die Sonne weniger scheint. Aus diesem Grund ist ein modernes und energiesparendes Heizsystem wie eine Ölheizung auch in Zukunft unverzichtbar.





