Projekt: Brenner kleiner Leistung

Modulierender Brenner kleiner Leistung
IWO stellte auf der Fachmesse ISH 2011 das Funktionsmodell eines modulierenden Ölbrenners kleiner Leistung auf Basis der „Kalte-Flammen-Technologie“ aus.
Gemeinsam mit dem Oel-Waerme-Institut (OWI) ist es in intensiver Entwicklungsarbeit gelungen, die Leistungsgrenze für Ölbrenner deutlich nach unten zu verschieben.
Für die Nutzung der Umweltwärme durch thermische Wärmepumpen und die Mikro-Kraft-Wärme-Kopplung sind modulierende Ölbrenner kleiner Leistung erforderlich, die an kompakte Brennraumgeometrien angepasst werden können.
Mit der Brennerentwicklung im Leistungsbereich von 5 bis 15 Kilowatt ist eine wesentliche Voraussetzung für neue Technologien geschaffen worden, die Effizienzsteigerungen über die Öl-Brennwerttechnik hinaus ermöglichen.
Animation: Kalte Flammen Technologie
Kalte Flammen als Vormischtechnik für flüssige Brennstoffe
„Kalte Flammen“ ermöglichen die Verdampfung flüssiger Brennstoffe und somit die Trennung von Gemischaufbereitung und Verbrennung. In der Vormischphase wird Heizöl mit heißer Luft (mindestens 320 °C) gemischt, dabei bilden sich sogenannte „Kalte Flammen“ und das Heizöl verdampft zu Brenngas.
Durch die „Kalten Flammen“ wird so viel Wärme freigesetzt, dass sich die Verdampfung ohne weitere Zufuhr von Energie selbst erhält. Die „Kalte-Flammen-Reaktion“ ist so stabil, dass die Brennstoffzufuhr variiert werden kann und die Leistungsmodulation des Brenners ermöglicht.
Das von IWO ausgestellte Funktionsmodell ist als Oberflächenbrenner konzipiert. Kleine Leistungsbereiche werden dadurch sichtbar, dass die Flamme sehr nah an der Oberfläche brennt, die Oberfläche sieht aus als würde sie glühen.
Bei höheren Leistungen zeigen sich blaue Flammen über der Oberfläche. Da Gemischaufbereitung und Verbrennung räumlich voneinander getrennt sind, sind aber auch andere Verbrennungstechnologien anwendbar.



