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Aktion „Energie-Gewinner“

IWO belohnt energetische Sanierungen mit effizienter Ölheiztechnik. Entscheidend für die Fördersumme ist die Höhe der Primärenergieeinsparung.

Mehr zum Artikel „Aktion „Energie-Gewinner“ Zoom Transparente Förderbedingungen bei der IWO-Aktion Energie-Gewinner: Je höher die Energieeinsparung, umso höher auch der Zuschuss.
Transparente Förderbedingungen bei der IWO-Aktion Energie-Gewinner: Je höher die Energieeinsparung, umso höher auch der Zuschuss.

Die Verringerung des Primärenergiebedarfs im Gebäudebereich ist eine wichtige Voraussetzung zur Erreichung energie- und klimapolitischer Ziele. Um die beachtlichen energetischen Potenziale moderner Ölheiztechnik im Gebäudebestand zu demonstrieren fördert das Institut für Wärme und Oeltechnik (IWO) in der Aktion „Energie-Gewinner“ ausgewählte Modernisierungsobjekte mit einem Sanierungszuschuss.

Noch bis Ende 2014 läuft der Modernisierungswettbewerb mit transparenten Förderkriterien: Ob eine Heizungssanierung, die Einbindung erneuerbarer Energien wie Solarthermie und Holzkaminofen oder eine komplette energetische Haussanierung – teilnehmen können unterschiedliche Projekte.

Wichtigste Voraussetzungen für den IWO-Zuschuss: Mit der Sanierung muss
der Primärenergiebedarf um mindestens ein Drittel reduziert werden. Die Energieeinsparung muss mit einem bedarfsbasierten Energieausweis nachgewiesen werden. Und: das Gebäude muss nach der Sanierung überwiegend ölbeheizt sein.

25 Cent pro Kilowattstunde Primärenergie

Anders als bei den meisten öffentlichen Förderprogrammen, ist bei der Aktion Energie-Gewinner nicht die Technologie oder der Investitionsaufwand maßgeblich für die Höhe der Fördersumme, sondern allein der Umfang der Energie­einsparung. „Unser Ziel ist es, kosteneffiziente Sanierungen besonders zu fördern“, betont  IWO-Geschäftsführer Prof. Christian Küchen.

Pro jährlich eingesparter Kilowattstunde (kWh) Primärenergie werden einmalig 25 Cent an die Energie-Gewinner ausgezahlt. Für alle gilt: Je höher die Primärenergieeinsparung, umso höher auch die IWO-Förderung. Die Fördersumme ist auf maximal 50 Prozent der Investitionskosten begrenzt.

Auf dieser Basis kommen bei der Aktion „Energie-Gewinner“ stattliche Fördersummen zusammen. Werden beispielsweise durch den Austausch einer veralteten Heizung gegen ein Öl-Brennwertgerät mit Solarthermie 16.000 kWh Primärenergie eingespart, liegt der IWO-Zuschuss bei 4000 Euro – bei Gesamtinvestitionskosten von etwa 15.000 bis 18.000 Euro.

In alten, schlecht gedämmten Gebäuden mit sehr hohem Energie­verbrauch können durch eine umfassende Gebäudesanierung mit Heizungserneuerung, Installation einer Solaranlage, zusätzlicher Wärmedämmung von Fassade und Dach sowie Austausch der Fenster beispielweise 50.000 kWh Primärenergie pro Jahr eingespart werden. Die Praxis zeigt, dass sich die Gesamtinvestition für eine solche Komplettsanierung auf mehr als 80.000 Euro summieren kann.

Wie alle Modernisierer können die Energie-Gewinner zusätzlich zum IWO-Zuschuss mit staatlichen Fördermitteln rechnen.

Kunden über IWO-Aktion informieren

IWO ruft die Marktpartner aus Handwerk, Handel und Energieberatung auf,
Modernisierungsinteressenten in ihrem Kundenkreis auf die Aktion Energie-Gewinner aufmerksam zu machen. Hausbesitzer, die planen, ihr Gebäude energetisch zu modernisieren, können sich ab sofort als Energie-Gewinner bewerben. Bis Dezember 2014 wählt eine IWO-Fachjury jedes Quartal bundesweit eine begrenzte Anzahl vorbildlicher Modernisierungsobjekte aus.

Mit der Fokussierung auf die Primärenergieeinsparung als zentrales Förderkriterium konkretisiert IWO die Forderung der Mineralölwirtschaft und anderer Experten nach einer einheitlichen Bezugsgröße in staatlichen Förderprogrammen sowie der Gesetzesvorhaben und Verordnungen, die zu Energieeinsparung und Emissionsreduzierung in Gebäuden beitragen sollen. „Denn die Zielgröße ‘Reduzierung des Primärenergiebedarfs’ integriert sämtliche Ziele der energie- und klimapolitischen Vorgaben. Nämlich: Reduzierung der CO2-Emissionen, Verringerung des Energiebedarfs und die Ausweitung des Anteils erneuerbarer Energieträger“, erklärt Christian Küchen. Zugleich gewährleiste sie eine technologieoffene, effiziente Förderung, so der IWO-Geschäftsführer.

Bewerbungsunterlagen, Beispielberechnungen und weitere Infos zur Aktion   „Energie-Gewinner“ unter www.oelheizung.info/energiegewinner

IWO, 2012

Kontakt:
Institut für Wärme und Oeltechnik e.V.
Alexander Fack (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)
Süderstraße 73 a, 20097 Hamburg
Tel 0049 (0)40 23 51 13-22
Fax 0049 (0)40 23 51 13-29
fack@iwo.de
www.iwo.de