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Klimaschutz im Wärmemarkt

Der Wärmemarkt ist ein wichtiges Aktionsfeld für wirksamen Klimaschutz.
Die Steigerung der Energieeffizienz in Gebäuden, etwa durch moderne Brennwertheizungen und die Einkopplung von Solarthermie, verringert den Energieverbrauch und senkt zugleich die Emission von Treibhausgasen.



Klimaschutzerklärung der Mineralölwirtschaft:
Im Rahmen des 1997 beschlossenen Kioto-Protokolls hat Deutschland zugesagt, im Zeitraum 2008 – 2012 die Treibhausgasemissionen um
21 Prozent gegenüber 1990 zu reduzieren.

Die deutsche Mineralölwirtschaft leistet hierzu einen wichtigen Beitrag: Der durchschnittliche Jahres-nutzungsgrad der Ölheizungen im Wärmemarkt soll bis zum Jahr 2012 auf 86 bis 88 Prozent gegenüber 68 Prozent im Jahr 1990 gesteigert werden. Das sind die anspruchsvollen Zielwerte, die sich der Mineralölwirtschaftsverband (MWV), der Gesamtverband des Deutschen Brennstoff- und Mineralölhandels (gdbm), der Aussenhandelsverband für Mineralöl und Energie (AFM E) sowie IWO in ihrer zweiten Klimaschutzerklärung (pdf, 62 kb) gesetzt haben.
Die Aktivitäten zur Zielerreichung sind bislang erfolgreich. Die Auswertung des vorliegenden Datenmaterials zeigt, dass sich der durchschnittliche Jahresnutzungsgrad von Ölheizungsanlagen zwischen den Jahren 2005 und 2008 wie folgt entwickelt hat:
  • 2005: 84,8 Prozent
  • 2006: 85,4 Prozent
  • 2007: 86,0 Prozent
  • 2008: 86,7 Prozent


Die Verbände rechnen damit, dass die angestrebte Steigerung des durch- schnittlichen Jahresnutzungsgrades bei Ölheizungen zu einer Verringerung der absoluten Treibhausgasemissionen in Höhe von rund 25 Mio Tonnen CO2-Aquivalenten im Betrachtungszeitraum führt.

Klimaagenda 2020
Um die vom Europäischen Rat im Frühjahr 2007 vereinbarten Klimaschutzziele für das Jahr 2020 zu erreichen, muss Deutschland künftig noch mehr tun. Die EU strebt an, die Treibhausgase bis 2020 um 30 Prozent im Vergleich zum Basisjahr 1990 vermindert werden, sofern andere Industrieländer zu vergleichbaren Minderungen bereit sind. Danach müsste Deutschland im Vergleich zum Basisjahr 1990 40 Prozent seiner Treibhausgasemissionen senken. Das entspricht einer Reduktion um weitere 19 Prozent zwischen 2013 und 2020.